Nachhaltigkeits-Controlling

 

„Die Gemeinwohlökonomie vollzieht den Schritt … zu einer an konkreten Kriterien der Lebensdienlichkeit orientierten Wirtschaftsform. Sie repräsentiert damit die Vorhut eines neuen, nachhaltigen Unternehmertums.“ Dr. Peter Ulrich, emeritierter Professor für Wirtschaftsethik an der Universität St. Gallen (HSG)

 

Nachhaltigkeitscontrolling:

Teilpläne-Sailer
Teilpläne der operativen Planung und ihre Wechselbeziehungen, aus Sailer, Nachhaltigkeitscontrolling

Lenkung (Controlling) ist eine der Haupt-Aufgaben der Unter-nehmensführung um  unterneh-merische Ziele zu erreichen und dient wesentlich der Sicherung von Anpassungsfähigkeit, Reaktions-fähigkeit und Koordinationsfähigkeit des Unternehmens und somit der Sicherung der Lebensfähigkeit. Klassischerweise primär auf betriebswirtschaftliche Belange ausgerichtet, integriert  Nachhaltigkeits-Controlling zusätzlich zur finanziellen Ebene auch die soziale und ökologische Dimension der Unternehmensführung. Hierdurch wird ein Orientierungsrahmen geschaffen, der den Mitarbeitern ein hohes Maß an Autonomie, Selbstbestimmung und Selbststeuerung erlaubt. Gelingende Selbststeuerung ist auf Grund der ständig zunehmenden Komplexität der sich Unternehmen ausgesetzt sehen ein elementarer Erfolgsfaktor und entspricht dem Wunsch vieler Mitarbeiter nach mehr Selbstbestimmung und Flexibilität.

Die in der Gemeinwohl-Bilanz dokumentierte Ist-Situation ist der Ausgangspunkt für die Planung sozialer und ökologischer Ziele und geeigneter Maßnahmen und Schritte um diese Ziele zu erreichen. Für das Unternehmen wesentliche Indikatoren können in das regelmäßige Reporting integriert werden. In die Gemeinwohl-Bilanz integrierte finanzielle Indikatoren schaffen die Verbindung zum klassischen Finanz-Controlling, damit Sie Werte und Finanzen im Blick haben.